samsung galaxy outdoor / otg

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USB On-the-go [Bearbeiten]

Logo für USB-OTG-Geräte

Logo für USB-HighSpeed-OTG-Geräte

Durch USB On-the-go (OTG) können entsprechend ausgerüstete Geräte kommunizieren, indem eines der beiden eine eingeschränkte Host-Funktionalität übernimmt. Dadurch kann auf einen Computer, der die Host-Funktion übernimmt, verzichtet werden. Mögliche Einsatzgebiete sind beispielsweise die Verbindung von Digitalkamera und Drucker oder der Austausch von Musikdateien zwischen zwei MP3-Spielern.

Gekennzeichnet werden USB-OTG-Produkte durch das USB-Logo mit zusätzlichem grünem Pfeil auf der Unterseite und weißem „On-The-Go“-Schriftzug. Die USB-OTG-Spezifikation wurde am 18. Dezember 2001 verabschiedet. OTG-Geräte sind zum Beispiel die seit November 2007 erhältlichen Nokia-Telefone 6500c, N8, C7, N810, 808 PureView, das Samsung Galaxy S II[10], sowie einige externe Festplatten zum direkten Anschluss an Digitalkameras.

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der zehnte, setting captives free

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Scott & Bailey, Barnaby

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häkel

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web base edition handy vertrag

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Erlauben Sie sich die Führungsrolle

Wie Sie einflussreicher werden

Von Ralf Senftleben • 14 Kommentare

Darf ich vorstellen, das ist Helena. Helena ist 33 Jahre alt und arbeitet in einem mittelständischen Betrieb. Sie leitet dort die Personalabteilung. Helena genießt den Respekt ihrer Chefs, Kollegen und ihrer Mitarbeiter. Sie wird von ihren Kollegen nicht nur in Personalfragen um Rat gefragt, sondern auch, wenn es um andere Unternehmensbereiche geht. Ihre Meinung zählt etwas in ihrem Betrieb. Zu wichtigen Meetings wird sie grundsätzlich eingeladen. Und jede wichtige Information landet irgendwie bei ihr.

Oder anders gesagt: Helena hat Einfluss. Sie kann mitgestalten. Sie kann ihre Wünsche und Ideen einbringen.

Wie kommt es eigentlich, dass manche Menschen mehr Einfluss haben als andere? Selbst dann, wenn jemand keine Chefposition innehat? Oder wenn derjenige nicht der reichste Bauer im Dorf ist?

Wieso haben manche Menschen Einfluss und werden gehört? Und andere dagegen nicht?

Das liegt wahrscheinlich daran, dass man sich unabhängig von seiner Position Einfluss auch verdienen kann.

( In eigener Sache: Bereits über 140.000 Menschen haben unseren wöchentlichen, kostenlosen Newsletter abonniert. Und Sie? )

Und wie geht das? Wie wird man einflussreicher, selbst wenn man kein Amt innehat oder (noch) nicht den Chefhut aufhat?

Dazu hier einige Gedanken:
Erlauben Sie sich die Führungsrolle

Einfluss zu gewinnen, beginnt im Kopf. Wer Einfluss haben und ausüben möchte, muss sich das zuerst einmal selbst innerlich erlauben.

Hier hilft es, so etwas in der folgenden Art zu denken und auch zu glauben:

„Ich zähle. Ich bin kompetent. Meine Meinung zählt. Ich habe oft gute Ideen. Es ist gut für meine Umgebung, wenn ich meine Ideen einbringe und manchmal auch durchsetze. Ich darf Einfluss ausüben. Ich darf meine Umgebung mitgestalten.“

Haben Sie bei diesen Gedanken Bauchschmerzen? Dann erlauben Sie sich nicht, in Führung zu gehen und Ihren Einfluss auch auszuüben.

Vielleicht glauben Sie nicht an sich selbst. Oder vielleicht haben Sie auch Angst vor Ihrer eigenen Kraft. Oder Sie scheuen die Verantwortung, die Einfluss mit sich bringt.

Hier lohnt sich die Frage:

„Erlaube ich mir die Führungsrolle?“

Falls nicht, fragen Sie sich vielleicht „Warum nicht?“. Und versuchen Sie die inneren Widerstände und Blockaden aufzulösen, die zwischen Ihnen und Ihrer inneren Erlaubnis stehen. Oft ist das übrigens ein Selbstwertproblem.
Übernehmen Sie Verantwortung

Einfluss bringt Verantwortung mit sich. Wer Einfluss hat und ausübt, verändert seine Umgebung. Und für diese Veränderung trägt man Mitverantwortung. Im Guten, aber auch im Schlechten. Das heißt, wenn etwas schiefgeht, müssen Sie sich das dann vielleicht anhören. Und vielleicht müssen Sie auch für Konsequenzen einstehen. Dazu müssen Sie bereit sein.

Sind Sie dazu bereit? Dann tun Sie Folgendes, um die Verantwortung zu übernehmen:

Machen Sie es sich zur Aufgabe, sich um das Wohl Ihres Vereins, Ihrer Gemeinde, Ihrer Initiative, Bewegung, Ihres Betriebs oder Ihrer Familie zu kümmern.

Sagen Sie sich:

Das ist mir wichtig. Und ich engagiere mich dafür.

Tun Sie es, weil Ihnen die Sache wichtig ist und weil Sie es als Ihre Verantwortung begreifen. Tun Sie es nicht in erster Linie, um eine Gegenleistung zu bekommen. Klar formulierte Gegenleistungen sind manchmal wichtig, sollten aber vielleicht nicht Ihre wichtigste Triebfeder sein. Sonst ist Enttäuschung oft vorprogrammiert. Denn die Welt nimmt Engagement oft selbstverständlich und ist nicht selten undankbar.

Und übrigens bekommt man ja auch oft am meisten zurück, wenn man nur wenig als Gegenleistung erwartet. Das ist eine dieser paradoxen Geschichten des Lebens.

Fragen Sie hier also:

„Bin ich bereit, wirklich Verantwortung zu übernehmen, mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt?“
Machen Sie sich nützlich

Sobald Sie Ihre Führungsrolle und Ihre Verantwortung akzeptiert haben, gilt es, aktiv zu werden und zu handeln. Das tun Sie, indem Sie sich in Ihrer Umgebung nützlich machen:
Helfen und unterstützen Sie die Menschen in Ihrem Bereich (Firma, Gemeinde etc.) durch Rat und Tat.
Werden Sie zum Experten in dem Gebiet, in dem Sie Einfluss gewinnen wollen. Und geben Sie Ihr Expertenwissen freigiebig weiter.
Werden Sie zur Anlaufstelle, zum Multiplikator und zu einer Instanz in Ihrem Gebiet.

Aber tun Sie das alles nach Ihren Regeln und Prinzipien. Legen Sie vorher fest, was und wie viel Sie bereit sind zu geben. Legen Sie fest, was Sie bereit sind zu tun und was nicht. Sonst kann es schnell passieren, dass Sie ausgenutzt werden oder dass andere Sie für ihre Zwecke einspannen.

Legen Sie auch fest, was Sie als Gegenleistung für Ihr Tun erwarten. Und bringen Sie Ihre Erwartungen klar zum Ausdruck. Denn es ist unangenehm, wenn jemand etwas für uns scheinbar freiwillig tut und dann hinterher eine Gegenleistung fordert, die nicht vereinbart war.

Eine Stolperfalle gibt es hier übrigens: Nicht wenige Menschen versuchen mit Dingen nützlich zu sein, die andere gar nicht wollen oder brauchen. Nützlichkeit definiert sich aber durch die Nachfrage. Nützlich ist, was anderen in ihren Augen nutzt, Nicht das, was ICH denke, was andere brauchen. Seien Sie also nützlich, indem Sie Dinge tun, die andere als nützlich und wertvoll empfinden.

Indem Sie sich nützlich, ja vielleicht sogar unersetzbar machen, stärken Sie Ihren Einfluss auf Ihre Umgebung.

Fragen Sie sich hier:

„Wie kann ich mich in meiner Umgebung wirklich nützlich machen? Was kann ich besonders gut? Wie kann ich anderen besonders gut helfen? Was brauchen und wollen andere, was ich geben kann? Was wollen sie nicht von dem, was ich geben will?“
Stellen Sie gute Verbindungen zu Menschen her

Einfluss zu haben, bedeutet oft, die Meinung anderer Menschen zu beeinflussen und andere von den eigenen Ideen zu überzeugen. Das geht am besten, wenn man eine gute Verbindung zu anderen Menschen hat.

Und wenn man bei wichtigen Dingen um seine Meinung gefragt werden will, muss man zugänglich sein. Das heißt, andere müssen sich trauen, zu mir zu kommen, und der Kontakt mit mir muss angenehm sein.

Was hilft, eine gute Verbindung zu anderen Menschen aufzubauen und zugänglich zu sein? Dazu 5 wichtige Tipps:
Zeigen Sie sich menschlich. Stehen Sie zu Ihren eigenen Fehlern. Erwarten Sie von sich und anderen keine Perfektion.
Suchen Sie im Gespräch immer nach den Gemeinsamkeiten und nicht nach dem, wo Sie anders sind und was Sie anders sehen.
Schenken Sie den Menschen in Ihrer Umgebung Aufmerksamkeit. Hören Sie zu. Interessieren Sie sich für den anderen. Fragen Sie nach.
Seien Sie sehr, sehr sparsam mit Kritik und geben Sie gerne und bereitwillig ehrlich gemeintes Lob. Aber loben Sie auf Augenhöhe und nicht von oben herab.
Reden Sie mit anderen nie schlecht über Dritte. Ihr Gesprächspartner vermutet dann, dass Sie wahrscheinlich mit anderen auch schlecht über ihn sprechen.

Mit diesen 5 einfachen Verhaltensregeln können Sie die Verbindung zu anderen Menschen stark verbessern. Sind diese Regeln einfach umzusetzen? Für die meisten von uns eher nicht. Aber es lohnt sich, dieses Verhalten zu üben und zu trainieren. Denn je besser Ihre Verbindung zu anderen Menschen ist, desto einflussreicher werden Sie.

Fragen Sie sich hier doch einmal:

„Wie gut ist meine Verbindung zu anderen Menschen? Welche der obigen Regeln befolge ich bereits? (Bitten Sie hier auch Dritte um eine Einschätzung, wenn Sie sich trauen.) Und welche der Regeln könnte ich als Erstes üben und trainieren?“
Seien Sie kompetent

Wen fragen wir um Rat, wenn wir ein Problem haben? An wen wenden wir uns am liebsten? Wem vertrauen wir uns an? Wem trauen wir zu, dass er die Lage schon schaukeln wird?

Ganz einfach: jemanden, den wir für kompetent halten.

Aber wie bekommen Sie von anderen Kompetenz zugesprochen? Das geht so:
Werden Sie zum Experten in Ihrem Gebiet. Lernen Sie immer weiter dazu. Und gehen Sie wirklich in die Tiefe. Beschäftigen Sie sich auch mit den Sonderfällen und Ausnahmeregelungen. Werden Sie zum wandelnden Lexikon. Oder wenn Ihr Gebiet eher praktischer Natur ist, dann werden Sie ein wahrer Meister Ihres Handwerks.
Lernen Sie Ihr Wissen alltagstauglich zu vermitteln. Lernen Sie, Ihr Wissen so zu erklären oder vorzumachen, dass es auch ein 12-Jähriger verstehen würde.
Werden Sie kein Fachidiot. Bringen Sie immer auch in Erfahrung, wie man Ihr Wissen anwendet. Wie geht man am besten vor, wenn man XYZ erreichen will? Womit fängt man an? Wie geht es weiter? Welche Schritte sind sinnvoll? Worauf muss man aufpassen? Wo sind die Stolperfallen? Wissen zu haben ist prima. Aber ohne Umsetzungswissen ist alles nur graue Theorie. Werden Sie also zum Praktiker. Denn so können Sie anderen auch dabei helfen, Ihr Wissen in die Tat umzusetzen. Stichwort: Nützlichkeit.
Seien Sie kein Besserwisser. Viel zu wissen ist nützlich. Aber lassen Sie Ihr Wissen besser nicht ständig und nicht ungefragt vom Stapel. Damit kann man Menschen extrem nerven.
Aber bringen Sie Ihr Wissen dort ein, wo es angebracht und nützlich ist. Zeigen Sie dort, dass Sie etwas von Ihrem Fachgebiet verstehen. Helfen Sie anderen mit Ihrer Expertise. Zeigen Sie, was Sie können, nur wenn andere etwas davon haben.

Das ist ein Weg, von anderen als kompetent wahrgenommen zu werden. Und Kompetenz bringt Einfluss.

Hier könnten Sie sich fragen:

„Was ist meine Kompetenz? Wo kenne ich mich gut aus? Wo möchte ich mich gut auskennen und wie komme ich dahin? Wie kann ich meine Kompetenz alltagstauglich machen? Wie kann ich anderen mit meinem Wissen und Können helfen?“
Seien Sie integer

Um eine natürliche Autorität zu werden, braucht es Integrität, sonst vertrauen einem andere Menschen nicht. Und man kann noch so kompetent sein, aber wenn einem andere Menschen nicht vertrauen, werden sie nicht zu mir kommen und um Rat fragen.

Integrität, was bedeutet das? Wie wird man von anderen als integer wahrgenommen? Dazu wieder einige Hinweise:
Seien Sie Sie selbst (authentisch). Verstecken Sie sich nicht hinter einer Maske. Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Zeigen Sie sich menschlich. Man muss bei Ihnen sehen: Was auf der Packung draufsteht, ist auch drin.
Seien Sie verlässlich. Halten Sie Ihre Absprachen und Versprechen. Tun Sie, was Sie angekündigt haben. Und wenn es mal ausnahmsweise nicht klappt, entschuldigen und erklären Sie sich, damit andere Ihre Unzuverlässigkeit einordnen können.
Seien Sie berechenbar. Wechseln Sie nicht jeden Tag Ihre Meinung oder Ihr Verhalten. Seien Sie nicht jeden Tag von einer anderen tollen neuen Idee begeistert.
Sagen Sie die Wahrheit. Behaupten Sie nichts, von dem Sie nicht wissen, dass es wirklich stimmt. Geben Sie zu, wenn Sie bei einer Sache unsicher sind. Wenn Sie beim Lügen erwischt werden, vertrauen Ihnen die Menschen nicht mehr.

Wer andere langfristig auf natürliche Art beeinflussen möchte, dem hilft Integrität weiter. Wir lassen uns lieber von Menschen beeinflussen, die ehrlich, verlässlich und vertrauenswürdig sind.

Fragen Sie sich hier:

„Bin ich integer? Bin ich meistens authentisch? Stehe ich zu meinen Fehlern? Bin ich verlässlich? Bin ich berechenbar und einigermaßen geradlinig? Bin ich ehrlich?“

Mehr Einfluss anzustreben ist ein wertvolles Ziel. Denn nur wenn wir Einfluss haben, können wir unsere Ideen vorantreiben und das in der Welt stärken, was uns wichtig ist. Manchmal müssen wir sogar Einfluss gewinnen, damit wir Missstände beseitigen können.

Wer sein Leben ändern oder sogar die Welt ein bisschen besser machen möchte, der braucht Einfluss. Und auf dem Weg helfen Ihnen vielleicht die obigen Ideen ein bisschen weiter.

-Kommentare
Siegfried schreibt am 27. November 2012 um 07:24

Hallo Ralf,
vielen Dank für den sehr inspirierenden Artikel. Für mich ist der erste Teil, das Erlauben der Führungsrolle ein sehr wichtiger Teil. Ich bin in zwei Vereinen aktiv und auch im beruflichen Bereich gibt es den ein oder anderen Teilbereich in dem ich gerne mitgestalten würde. Zum Teil gelingt mir das auch, weil meine Ideen gut sind und teilweise gelingt es mir nicht. Dort wo es mir nicht gelingt, sind ganz klar die Bereiche wo ich es mir nicht erlaube, die Führungsrolle zu übernehmen. Dabei sind die Gründe unterschiedlich. Entweder mag ich einem anderen nichts wegnehmen, der schon länger dabei ist oder ich bin mir aus seltsamen inneren Gefühlen heraus nicht sicher ob es mir zusteht, Einfluss zu nehmen, um zwei Beispiele zu nennen. Bei beiden Situationen sind die Gefühle tiefer verwurzelt und nicht wirklich angebracht. Und sie behindern extrem, auf jeden Fall mich, wenn nicht sogar das Wachsen der Gruppe. Wie Du zum Schluss auch sagtest, manchmal müssen wir sogar Einfluss gewinnen, damit wir Missstände beseitigen können. Dies ist ein motivierender Gedanke, der mir gefällt.
Antworten
Marcel Barros schreibt am 2. Dezember 2012 um 09:24

Hallo, mein Name ist Marcel Barros aus Luxemburg. Ich arbeite in einem Behindertenheim seit 7 Jahren als Hausmeister. Von Anfang an gefiel mir mein Job, ich gab immer mehr als erwartet, manchmal wurde ich gebremst, mir gefällt nicht wenn Mitarbeiter gegen die Direktion reden. Es ist nicht einfach Entscheidungen zu treffen. Wer was macht, darf sich auch mal irren. Ich kümmere mich um viele Angelegenheiten die mich „eigentlich“ nichts angehen. Ich tue das weil ich ein Verantwortungsgefühl habe, damit alles gut läuft. Jeder kennt mich in den verschiedenen Häusern des Behindertenheims, ich spreche die Leute gerne an, schenke jedem Aufmerksamkeit ,natürlich auch den Bewohnern-die Menschen mögen das. Vor 2 Wochen hatte ich einen Arbeitsunfall, fiel von einer Leiter und brach mir einen Wirbel. Nun sitze ich zuhause und warte auf die grosse OP. Mein Chef kam vorbei, mit einer Grusskarte von allen Chefs unterschrieben, meine Arbeitskollegen haben mir auch mehrere Grusskarten und Geschenke mitgebracht. Dies war für mich ein Zeichen dass die Leute mich mögen, alle vermissen mich schon. Wie Sie schon geschrieben haben: man wird „einflussreich“ wenn man mehr als erwartet, wenn man sich um die Vorgänge die um sich geschehen, interessiert und versucht mitzugestalten.
Antworten
Marita schreibt am 2. Dezember 2012 um 10:10

Hallo Ralf,
an dem was du schreibst, ist sicher etwas dran. Es kann aber auch sein, dass du kompetent bist, gern Verantwortung übernimmst und dich engagierst, dass das anderen aber -Mitarbeitern wie Chefs – ein Dorn im Auge ist und du ständig ausgebremst oder sogar gemobbt wirst. Und ich habe lange gebraucht, um eine Ahnung zu bekommen, warum das so sein könnte. Es ist wohl Angst, nicht mithalten zu können, Angst um die eigene Position oder Aufstiegsmöglichkeit o.ä. Und in so einem Fall tut man sich dann wohl gern einmal zusammen gegen einen anderen. Mir ging es so, dabei lag mir nichts daran, anderen das Wasser abzugraben oder selbst eine steile Karriere zu machen. Ich hatte einfach nur Freude an Engagement und meiner Arbeit.
Antworten
Marianne schreibt am 2. Dezember 2012 um 15:31

Hallo Marita,

auf genau die Probleme,
die du hier schilderst,
ist Ralf aber auch eingegangen.

Er hat sehr genau beschrieben,
wie Probleme bei der Übernahme von Verantwortung
bereits im Vorfeld verhindert werden können.

LG,
Marianne.
monika schreibt am 2. Dezember 2012 um 11:44

an mir selbst erlebte ich, dass es ein reifungsprozess ist, verantwortlich zu agieren, engagement wahrzunehmen und zu einer leitenden person zu werden.
es hängt auch sehr mit dem selsbtbewusstsein zusammen, und einfühlungsvermögen.

wenn ich ans enneagramm denke, zeigt mir das, dass nciht jeder mensch zu einer führungsrolle geeignet ist.so halt ich es für wichitg, dass jede/r seine begabung entdeckt und authentisch leben kann.
Antworten
Peter schreibt am 2. Dezember 2012 um 12:23

Das kann auch eine Falle sein. Ich selbst habe erlebt, dass ich von vielen Menschen ausgenutzt wurde bzw. mich habe ausnutzen lassen. Also habe ich die Notbremse gezogen und ziehe mich soweit zurück, dass ich nicht mehr die Anlaufstelle für alle und jeden bin. Funktioniert prima und schützt vor dem Ausbrennen.
Antworten
Marianne schreibt am 2. Dezember 2012 um 15:47

Hallo Peter,

dass die Gefahr des Ausnutzens besteht,
hat der Ralf auch beschrieben,
und gleichzeitig gab er dazu entsprechende
nachvollziehbare Ratschläge und Hinweise,
um das zu verhindern.

Gerade das ist das Tolle von Ralf`s Beiträgen,
dass er ein Thema von allen Seiten betrachtet.

LG,
Marianne.
Sandra schreibt am 2. Dezember 2012 um 12:54

Inspirierender Artikel – es wartet noch ein wenig Arbeit (an mir selbst) auf mich :-).
Antworten
mieke schreibt am 2. Dezember 2012 um 13:17

Ich finde diesen Artikel schwierig, denn meine Erfahrung zeigt, dass es nicht ausreicht zu schauen was für Persönlichkeitsmerkmale und Eigenschaften ein Person mit natürlicher Autorität besitzt um sie mir dann anzueigenen. Vorallem wenn die Motivation ist innerhalb eines Systhems aufzusteigen und mehr Einfluss zu gewinnen sind sie wahrscheinlich schon in ihrer Ehrlichkeit und Echtheit getrübt. Beispiele aus dem Artikel „Schenken Sie den Menschen in Ihrer Umgebung Aufmerksamkeit. Hören Sie zu. Interessieren Sie sich für den anderen. Fragen Sie nach.“ Das Interesse für die anderen darf, meines erachtens, nicht mehr und nicht weniger sein als das Interesse für die Anderen, also aus sich selbst motiviert sein. Alles andere, also auch das Motiv an seinen Möglichkeiten Einfluss zu gewinnen, ist hier falsch und wird auch wahrgenommen. Kurz: alle Ansätze die ein „um-zu“ Motiv beinhalten können nicht autentisch sein. (ich interesiere mich für die Menschen UM Einfluss ZU gewinnen) Ich glaube alle oben genannten Punkte sind Aspekte die dazu beitragen Einfluss zu gewinnen, aber nur aus sich selbst motiviert. (ich interessiere mich für die Menschen, weil ich die Menschen interessant finde, oder Ich teile mein Wissen, weil ich es gerne teilen möchte)
ich hoffe ich habe meinen Gedanken klar genug formuliert…
Antworten
Andrea Piro schreibt am 2. Dezember 2012 um 13:52

Verantwortung übernehmen, genau das halte ich für das allerwichtigste.
Wolfgang schreibt am 2. Dezember 2012 um 13:39

Ja, auch ich finde diesen Artikel anregend. Um sich jedoch nicht auf gefährliches Glatteis zu im Irrgarten der Hierarchien zu begeben, sollte jemand, der hervorragen möchte oder wird, auch seinen Chef/ seine Chefin für sich gewinnen. Eine weitere Handlungsleitlinie könnte also heißen: „Nimm‘ deinen Chef/ deine Chefin mit.“ Ohne ein Denken und Handeln in diese Richtung werden Rückschläge und Demotivation eine häufige Folge sein. Chef/ Chefin muss davon überzeugt sein, dass das, was ich als hervorragender Mitarbeiter mache, auch seinen/ ihren Interessen dient. Erst dann ist eine eigene Entwicklung in Richtung Exzellenz eingermaßen gesichert.
Antworten
Andrea schreibt am 2. Dezember 2012 um 14:44

es kommt mir sehr gelegen, dieses Thema hier einmal reflektieren zu können. Ich erlebe in meiner Firma, wie eine Kollegin sich zur „grauen Eminenz“ etabliert hat. Kennzeichnend war, dass sie sehr selbstbewusst auftritt, die Interessen einer bestimmten Kollegengruppe vehement vertritt und diese auch bis zu einem Tag X hinter sich hatte, bis das dann etwas gekippt ist. Auslöser war hier wohl ihre eigene Weiterbildung, inwieweit andere Dinge noch mit hineinspielten, kann ich jetzt nicht beurteilen.
Dem Gesamtteam hat das alles gar nicht gut getan, wir haben da jetzt eine recht massive Spaltung. Nach außen hin war das für den gesamten Bereich vom Image her auch nicht positiv. Das äußerte sich darin, dass erbetene Hilfen nicht oder nur schleppend gewährt wurden. Ich habe diesen sich über Jahre hinziehenden Prozess beobachtet und fand es schon erstaunlich, was ich da erlebte. Meine Versuche, auf etwaige Folgen hinzuweisen, blieben ungehört. Ich denke deshalb, dass ein ganzheitlicher, von Verantwortungsgefühl getragener Blickwinkel und dementsprechendes Handeln notwendig sind, ansonsten scheitert die Person irgendwann und es tut dem Ganzen nicht gut. In einem System wie einer Firma ist es wichtig, dass sich in den Schlüsselstellen Menschen befinden, die verantwortliches Handeln als Maxime haben und den schon erwähnten ganzheitlichen Blick, die Fachkompetenz haben und souverän auch selbst Hilfe annehmen können. Dann sind, glaube ich, die Chancen gut sich da im positivem Sinne einzubringen und mitzugestalten.
Antworten
Marianne schreibt am 2. Dezember 2012 um 15:23

Ja Ralf,

deine Ideen bestätigen unsere Erfahrung,
und helfen weiter.

Wieder gibst du sehr praktische, gut zusammen gefasste Ratschläge,
ohne Schnörkel und lange theoretische Diskussion.

Das schätzen wir so an dir.

Wieder ein hervorragender Beitrag von dir, Ralf.

Danke.

LG,
Marianne.
Antworten
Karin schreibt am 2. Dezember 2012 um 17:47

Also, wenn „Helena“ all diese Tipps beherzigt, und das tut sie ja wohl, sonst hätte sie nicht dieses Image im Betrieb,
dann wundert’s, dass sie immer noch nicht einen offiziellen „Chef-Hut“ und das passende Gehalt dazu hat.

Stattdessen taktiert und manipuliert (i.m.S. positiver Begriff) sie zum Wohle aller -ganz in der Weibchen-Rolle:
helfend, stützend, zuarbeitend, im Hintergrund wirkend-

Ich würde ihr dringend raten, sich mal auf dem Markt zu orientieren oder mit ihrem Chef ein offenes Wort zu reden und vorher auf ihren Gehaltszettel zu schauen.

http://www.zeitzuleben.de/21064-wie-sie-einflussreicher-werden/#weiter