THE WORK v. Byron Katie aus „Zeit zu Leben“

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The Work: So funktioniert´s

Von Nicole Alps •

Vielleicht kennen Sie das auch. Sie ärgern sich über einen anderen Menschen oder über eine Situation, die Ihnen das Leben schwer macht.
Jemand fährt vorwärts in die Parklücke, in die Sie gerade rückwärts einparken möchten.
Sie haben es eilig und stehen in der Schlange an der Kasse und die Oma vor Ihnen zählt Cent um Cent auf den Kassentresen.
Die Abbestellung Ihres Zeitschriftenabos hat nicht funktioniert. Wieder kommt das neue Heft und eine Rechnung liegt im Briefkasten.
Am Nachbartisch im Café isst jemand ein köstlich aussehendes Stück Torte. Bei Ihrer Bestellung ist die Torte auf einmal „aus“.

Wenn es Ihnen wie den meisten Menschen geht, ärgern Sie sich vielleicht ab und zu auch mal über andere und denken zum Beispiel: Wenn der sich anders verhalten hätte, müsste ich mich jetzt nicht so ärgern. Wenn die Situation anders gelaufen wäre, könnte ich jetzt ganz entspannt sein. Ich glaube, so etwas kennt jeder.

Mit Problemen ist es eine merkwürdige Sache. Was für den einen problematisch ist, kann einem anderen völlig unerheblich erscheinen. Nicht jeder regt sich auf, wenn das gewünschte Tortenstück ausverkauft ist oder es an der Kasse länger dauert. Das liegt daran, dass wir Menschen sehr unterschiedlich sind und verschieden über das, was wir erleben, denken.

Eine denkt: „So ein Mist, ich wollte aber jetzt unbedingt das Stück Torte“, und ärgert sich über die Situation.

Ein anderer überlegt sich: „Schade, aber vielleicht schmeckt mir das andere Stück genauso gut oder auch noch besser“, und bleibt ganz gelassen.

Je nachdem, wie wir etwas bewerten, finden wir etwas problematisch oder eben nicht, regen uns auf oder bleiben gelassen.

Man kann also sagen: Probleme entstehen im Kopf. Wie wir über eine Situation denken, entscheidet darüber, als wie schwierig, belastend oder problematisch wir sie empfinden. Deswegen lohnt es sich, sein Denken in belastenden Situationen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. So kann man nämlich öfter gelassener und entspannter mit Schwierigkeiten oder Ärgernissen umgehen. Das kann einem das Leben enorm erleichtern und verschönern.
The Work: eine Methode, um sich von belastenden Gedanken zu befreien

Bestimmt haben Sie schon mal von der Methode The Work von Byron Katie gehört. Falls nicht, lernen Sie diese einfache und leicht anzuwendende Methode heute kennen. Mit dieser Methode können Sie belastende Gedanken leichter loslassen, indem Sie Ihre Gedanken zuerst wahrnehmen und dann ganz genau untersuchen. Belastende Gefühle wie zum Beispiel Trauer, Wut und Enttäuschung blockieren Sie dann nicht länger und Sie werden wieder handlungsfähig. So können Sie sich dann wieder auf die Dinge konzentrieren, die Ihnen wirklich wichtig sind.

Bei dieser einfachen und doch so wirkungsvollen Methode stellen Sie zum Beispiel eine Person, mit der Sie etwas Belastendes erlebt haben, in den Mittelpunkt. Eine Person, auf die Sie beispielsweise wütend sind, über die Sie sich ärgern oder die Sie sehr verletzt hat. Sie können auch eine Situation nehmen, die belastende Gefühle bei Ihnen ausgelöst hat. In einem weiteren Schritt, der Bewertung, schreiben Sie auf, was Sie über diese Person oder Situation denken. Das machen Sie, indem Sie eine Reihe Fragen beantworten. Zum Beispiel: Was ärgert mich? Was macht mich traurig oder enttäuscht mich an der Person oder Situation?

Wenn Sie nämlich möglichst konkret aufschreiben, wie Sie über eine Person oder Situation denken, können Sie diese Gedanken in einem nächsten Schritt, der Überprüfung, genau untersuchen. Hierzu beantworten Sie sich dann selbst sechs Fragen:
Ist das wahr?
Kannst du absolut sicher wissen, dass das wahr ist?
Wie reagierst du auf diesen Gedanken?
Wer wärest du ohne diesen Gedanken?
Wie kannst du diese Aussagen umkehren?
Kannst du ein Fünkchen Wahrheit in der Umkehrung finden?

Wenn Sie diese Fragen beantworten, verändert sich dadurch Ihr Denken. Sie entspannen sich leichter, werden wieder handlungsfähiger und können die belastenden Gedanken einfacher loslassen.

Wie das genau funktioniert, ist jetzt vielleicht etwas schwer vorstellbar. Deswegen zeige ich Ihnen die Methode The Work nun an einem Beispiel.

Beispiel: Jana hat Peters Comic-Hefte weggeworfen.
Schritt 1: Sich entscheiden, für welche Person oder Situation Sie The Work machen möchten.

Peter ist sauer auf Jana, weil sie alte Comic-Hefte von ihm weggeworfen hat. Er will mit The Work seine Wut auf Jana loslassen.
Schritt 2: Bewertung – mit Hilfe von sechs Bewertungsfragen aufschreiben, was man über die Person oder Situation denkt.

Peter beantwortet die sechs Bewertungsfragen zu Jana und schreibt seine Gedanken über sie möglichst konkret auf.
Was ärgert mich, macht mich traurig oder enttäuscht mich an Jana? Was gefällt mir daran genau nicht?

Ich bin wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat. Es ärgert mich, dass sie nicht respektiert, was mir wichtig ist.
Wie sollte Jana sich ändern? Was will ich von Jana?

Ich möchte, dass sie die Finger von meinen Sachen lässt und mich fragt, bevor sie etwas von mir wegwirft.
Was genau sollte Jana tun, lassen, sein, denken oder fühlen? Was genau sollte in der Situation passieren?

Ich möchte, dass Jana mich respektiert und sich nicht in meine Sachen einmischt.
Was brauche ich von Jana? Was soll Jana mir geben oder für mich tun, damit ich glücklich bin? Was soll die Situation mir geben, damit ich glücklich bin?

Ich möchte, dass sie mir meine Freiheit lässt, mit meinen Sachen zu machen, was ich will.
Was denke ich über Jana?

Ich denke, Jana ist bestimmend, arrogant und aufdringlich.
Was will ich mit Jana nie wieder erleben?

Ich möchte nie wieder erleben, dass sie meint, zu wissen, was gut für mich ist.
Schritt 3: Überprüfung – die Gedanken mit Hilfe von sechs Überprüfungsfragen analysieren.

Peter analysiert in diesem Schritt seine Gedanken über Jana. Dazu nimmt er sich den ersten Gedanken auf seinem Bewertungsbogen und stellt sich dazu die Überprüfungsfragen.

Gedanke vom Bewertungsbogen: Ich bin wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat.
Ist das wahr?

Peter: „Ja, klar ist das wahr. Ich ärgere mich, dass sie meine Comic-Hefte weggeworfen hat.“
Kannst du absolut sicher wissen, dass das wahr ist?

Peter: „Na ja, klar ärgere ich mich darüber. Aber noch viel mehr ärgere ich mich darüber, dass Jana an meine Sachen gegangen ist und über meinen Kopf hinweg entschieden hat. Also, wenn ich es genau nehme … nein, es ist nicht so richtig wahr, dass ich mich darüber ärgere, dass sie meine Hefte weggeworfen hat. Ich ärgere mich eigentlich darüber, dass sie für mich entschieden hat.“
Wie reagierst du auf diesen Gedanken?

Peter: „Ich bin stinksauer. Ich fühle mich übergangen und hab das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.“
Wer wärest du ohne diesen Gedanken?

Peter: „Wer wäre ich ohne diesen Gedanken ,Ich bin wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat‘? Hhmm, wenn ich diesen Gedanken nicht denken würde, würde ich gelassener und entspannter bleiben und könnte jetzt das tun, was ich eigentlich machen wollte, nämlich den Film angucken, auf den ich mich so gefreut hatte.“
Wie kannst du diese Aussagen umkehren?

Bei dieser Frage geht es darum, den Gedanken, der gerade analysiert wird, umzuformulieren, also umzukehren. Zum Beispiel formuliert man den Satz „Ich bin wütend, dass …“ um in den Satz „Ich bin nicht wütend, dass …“.

Peter: „Also der ursprüngliche Gedanke, zu dem ich diese Überprüfung mache, ist:

,Ich bin wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat.‘

Peter formuliert diesen Satz um, indem er sich selbst an die Stelle von Jana setzt und umgekehrt. Außerdem fügt er in einige Umkehrungen ein „nicht“ ein, um dem Satz eine gegenteilige Bedeutung zu geben. Auf diese Weise findet Peter fünf Umkehrungen:
Umkehrung: Ich bin wütend, weil ich meine Comic-Hefte weggeworfen habe.
Umkehrung: Jana ist wütend, weil ich meine Comic-Hefte weggeworfen habe.
Umkehrung: Jana ist wütend, weil sie meine Comic-Hefte weggeworfen hat.
Umkehrung: Jana ist wütend, weil ich meine Comic-Hefte nicht weggeworfen habe.
Umkehrung: Ich bin nicht wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat.

Die Frage nach der Umkehrung ist für die meisten Menschen eine der schwierigsten Fragen bei The Work, weil die Umkehrung einen herausfordert, das eigene Denken aus den eingefahrenen Bahnen herauszulenken. Gleichzeitig ist es sehr häufig auch der Schritt, der einem am meisten bringen kann. Weil genau dieser Schritt es möglich macht, dass man eine Situation oder Person auf einmal mit völlig anderen Augen sieht. Dadurch kann sich die Sichtweise grundlegend verändern und damit ändern sich dann auch die Gefühle und Gedanken. Belastendes wird weniger wichtig und Bereicherndes kann entdeckt werden. So ähnlich, wie wenn man eine völlig verschmierte Brille blank putzt und erst dann sehen kann, dass neben dem Schrotthaufen, der unmittelbar vor einem liegt, auch noch ein schöner Blumengarten oder ein interessantes Kunstwerk ist.

6. Kannst du ein Fünkchen Wahrheit in der Umkehrung finden?

Nachdem man mehrere Umformulierungen gefunden hat, stellt man sich die Frage, ob in dem umformulierten Satz nicht auch ein Fünkchen Wahrheit steckt. Entdeckt man nämlich ein klein wenig Wahrheit in einer Umkehrung, wird einem vielleicht klar: „Ein Teil von mir ist gar nicht wütend, sondern z. B. auch etwas erleichtert …“

Dies hilft einem dann, die Wut etwas loszulassen, weil man sieht, dass man eben nicht ausschließlich wütend ist, sondern auch ein wenig erleichtert. Erlaubt man sich selbst, diese beiden Aspekte nebeneinander zu sehen, entsteht eine größere Distanz zu der Wut und durch diese Distanz wird das belastende Gefühl, also die Wut, unbedeutender.

Dieses Umdenken ist jetzt vielleicht immer noch etwas schwierig vorstellbar, deswegen schauen wir uns das an Peters Beispiel genauer an.

Peter geht die einzelnen Umkehrungen durch und versucht herauszufinden, ob daran etwas Wahres sein könnte. Also ein Aspekt, bei dem er zum Beispiel sagt: „Okay, ja, so kann ich das auch sehen. Das ist auch ein Teil der Wahrheit.“
Umkehrung: Ich bin wütend, weil ich meine Comic-Hefte weggeworfen habe.Peter: „Ja, irgendwie stimmt das. Ich habe sie ja rumliegen lassen, sodass Jana überhaupt auf die Idee gekommen ist, die Hefte wegzuwerfen. Ich bin auch wütend auf mich, dass ich meine Comic-Hefte nicht ordentlich wegsortiert habe.“
Umkehrung: Jana ist wütend, weil ich meine Comic-Hefte weggeworfen habe.Peter: „Das stimmt schon. Jana hat schon zigmal gesagt, dass ich doch mal das Regal aufräumen möchte, damit wir dort endlich unsere CDs einräumen können. Jana ist also auch wütend.“
Umkehrung: Jana ist wütend, weil sie meine Comic-Hefte weggeworfen hat.Peter: „Jana ist auch wütend auf sich selbst, dass sie sie nicht einfach hat liegen lassen oder mich noch mal angesprochen hat. Jetzt bin ich wütend auf sie und das wollte sie ja überhaupt nicht.“
Umkehrung: Jana ist wütend, weil ich meine Comic-Hefte nicht weggeworfen habe.Peter: „Ja, klar. Jana ist wütend, weil ich mich nicht selbst drum gekümmert habe, die Hefte wegzuräumen und am besten auch wegzuwerfen.“
Umkehrung: Ich bin nicht wütend, weil Jana meine Comic-Hefte weggeworfen hat.Peter: „Also, wenn ich ganz ehrlich bin, ist ein Teil von mir nicht wütend, weil die Comic-Hefte jetzt im Müll liegen, sondern eher etwas erleichtert. Jetzt sind sie weg und ich brauch mich nicht mehr drum zu kümmern. Klar hätte ich sie gerne behalten, aber so richtig wusste ich auch nicht, wohin damit. Und mal ehrlich: Wenn sie mir so wichtig gewesen wären, hätten sie nicht schon seit zwei Jahren in dem Regal zwischen all dem Krempel rumgelegen, oder?“

Mit The Work sieht Peter seine Wut auf Jana aus unterschiedlichen Blickwinkeln, er merkt, wie sich jetzt schon etwas verändert hat. Er ist weniger wütend und versteht Jana auch besser.

Nachdem Peter nun zu dem ersten Satz seiner Gedanken, die er in Schritt 2 aufgeschrieben hatte, The Work gemacht hat, nimmt er sich den zweiten Satz vor: „Es ärgert mich, dass sie nicht respektiert, was mir wichtig ist.“ Peter stellt sich die Überprüfungsfragen nun zu diesem Satz:
Ist das wahr? …





Jetzt sind Sie dran

Sie haben jetzt gesehen, wie The Work funktioniert, und vielleicht haben Sie ja Lust, diese einfache Methode selbst auszuprobieren.

Schritt 1: Sich entscheiden, für welche Person oder Situation Sie The Work machen möchten.

Schritt 2: Bewertung – mit Hilfe von sechs Bewertungsfragen aufschreiben, was man über die Person oder Situation denkt.

Bewertungsfragen:
Was ärgert mich, macht mich traurig oder enttäuscht mich an _______? Was gefällt mir daran genau nicht?
Wie sollte _______ sich ändern? Was will ich von _______?
Was genau sollte _______ tun, lassen, sein, denken oder fühlen? Was genau sollte in der Situation passieren?
Was brauche ich von _______? Was soll _______ mir geben oder für mich tun, damit ich glücklich bin? Was soll die Situation mir geben, damit ich glücklich bin?
Was denke ich über _______? (Machen Sie eine Liste.)
Was will ich mit _______ nie wieder erleben?

Schritt 3: Überprüfung – die Gedanken mit Hilfe von sechs Überprüfungsfragen analysieren.

Überprüfungsfragen:
Ist das wahr?
Kannst du absolut sicher wissen, dass das wahr ist?
Wie reagierst du auf diesen Gedanken?
Wer wärest du ohne diesen Gedanken?
Wie kannst du diese Aussagen umkehren?
Kannst du ein Fünkchen Wahrheit in der Umkehrung finden?

Wenn Sie den ersten Satz Ihrer Gedanken mit Hilfe der Überprüfung untersucht haben, nehmen Sie sich den zweiten Satz vor und gehen Sie wieder zu Schritt 2.

Probieren Sie es doch ruhig mal aus. Falls Sie das Gefühl haben, dass sich beim ersten Mal noch nicht so richtig viel verändert, versuchen Sie es am nächsten Tag ruhig wieder. Denn The Work funktioniert, wie die meisten Dinge im Leben, mit etwas Übung immer leichter und besser.

Die Methode The Work wurde von Byron Katie entwickelt. Wenn Sie mehr über The Work und Byron Katie erfahren möchten, dann schauen Sie doch mal hier: http://www.thework.com/deutsch/

burning man

http://peripateticbone.wordpress.com/2012/08/18/mutants-in-the-desert-burning-man/

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Ich werde getröstet

Weil ER dich liebt darfst du Gottes Segen für dein ganzes Leben in Anspruch nehmen.
ICH will dich segnen, und DU sollst ein Segen sein. 1.Mose 12.2

Gott möchte dir nahe sein Seine Güte und Treue werden jeden TAG neu mit dir sein. 

Ein geschenkter Tag….
Dies ist der Tag den der Herr macht, lasset uns freuen und fröhlich an ihm sein. Psalm 118.24 

Danken und Loben
Ich will dir danken und deinem Namen lobsingen. Psalm 18.50

 Ein Geschenk Gottes
Das unverdiente Geschenk Gottes ist das ewige Leben durch Jesus Christus unseren Herrn Römer 6.23 

Jeden Tag bei dir……….
Sei gewiss : ICH bin jeden TAG bei dir bis zum Ende der Welt. Matthäus 28.20

ER sorgt für dich
Der Herr gibt immer auf dich acht. ER sorgt für dich ! Psalm 121.3/5 

Friede erfülle dein Herz….
Herr du gibst Frieden dem , der sich fest an dich hält und dir allein vertraut ! Jesaja 26.3 

Vertrauen
Die auf den Herrn vertrauen sind von Gottes Güte umgeben. Psalm 32.10

 Im Glauben verwurzelt….
Sei in Christus verwurzelt und gegründet und fest im Glauben. Kol. 2.7 

Mut und Zuversicht….
Vertraue auf den Herrn ! Sei stark und mutig, vertraue auf den Herrn ! Psalm 27.14 

Es segne Dich der Herr !!!

1 Mose 6:3-5 – Riesen – Nephilim »Fehlgeburten / Missgeburten«

1 Mose 6:3-5 Schlachter 2000 (SCH2000) 3 Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer mit dem Menschen rechten, denn er ist [ja] Fleisch; so sollen seine Tage 120 Jahre betragen!

4 In jenen Tagen waren die Riesen[a] auf der Erde, und auch später noch, solange die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen [Kinder] gebaren. Das sind die Helden, die von jeher berühmte Männer gewesen sind.

5 Als aber der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten[b] der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse,

Footnotes: 1 Mose 6:4 hebr. nephilim = »Die Gefallenen« oder auch »Fehlgeburten / Missgeburten«.

1 Mose 6:5 od. alle Pläne / Absichten; (dasselbe Wort in 1Mo 8,21).

„Women for Women“ hilft Mädchen und jungen Frauen

http://www.ein-herz-fuer-kinder.de/EHFK/deutsch/Projekte/Deutschland/Bayern/20111209-women-for-women/hilfe-fuer-entstellte-maedchen.html

In einigen Teilen der Welt sind Frauen und Mädchen besonders benachteiligt und werden sehr häufig Opfer von Gewalt, so auch in Indien, Bangladesch, Pakistan und Afghanistan. Hier werden junge Ehefrauen, Mädchen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, oft gefoltert und es kommt zu auch Mordanschlägen, da ihre Familien bei der Hochzeit, eine zu geringe Mitgift für die Familie des Ehemanns beisteuern.

Bei den sogenannten „Mitgiftverbrennungen“ werden Frauen, die den Ehemännern zu einer finanziellen Belastung geworden sind, einfach in Brand gesteckt. Dabei kommt es zu Anschlägen in Form von Kerosinexplosionen in der Küche, bei denen oft die Kinder, die sich in der Nähe des gewünschten Opfers, der Mutter aufhalten, in Mitleidenschaft gezogen. Die Folgen: Schwerste Verbrennungen bei den Mädchen und Frauen. Besonders schlimm: Eine Behandlung im Krankenhaus wird den Opfern in dieser archaischen Gesellschaft nicht zuteil.

Die Organisation „Women for Women“, ein Zusammenschluss von ausschließlich weiblichen Ärztinnen, hat es sich zum Aufgabe gemacht, den Gewalt- und Brandopfern, die durch ihre schweren Verletzungen entstellt sind, zu helfen.

Die Ärztinnen fliegen hierzu für einige Wochen, während ihrer Urlaubszeit, in die Einsatzorte und operieren die Patientinnen vor Ort in Krankenhäusern. Pro Einsatz können hierbei bis zu 20 Mädchen operiert werden.

Durch die OP’s hilft „Women for Women“ den durch Verbrennungen und Verätzungen entstellten Mädchen und jungen Frauen. Damit die Organisation, die auf Spenden angewiesen ist, weiter ihre wichtige Arbeit leisten kann, unterstützt „Ein Herz für Kinder“ den Zusammenschluss aus Ärztinnen und garantiert somit weiterhin die Behandlungen der jungen, weiblichen Brandopfer.

 

 

Wir sind Gott dankbar – for the good AND the bad

Bis auf die Arbeitslosigkeit habe ich dies alles auch erlebt und erlebe es teilweise immer noch. Aber das ich nichts von Gottes Nähe gespürt habe, ist mir nur dann passiert, wenn ich angefangen habe, mit meiner Situation zu hadern und darüber zornig (auch auf Gott) zu werden.

Dieser Zorn hat dann einen Keil zwischen Gott und mich getrieben und ich habe gespürt, daß es sich im ersten Moment zwar erleichternd angefühlt hat, mich aber mittelfristig von Gott weg getrieben hat.

Erst als ich begann, mich von dem Zorn abzuwenden und ich aufgehört habe, Gott Vorwürfe zu machen und Ihn zuzutexten mit Sätzen wie – Du hättest doch und warum hast Du nicht, ich habe Dir doch vertraut, warum hast Du trotzdem, etc. – hat sich der Keil wieder aufgelöst.

Und mir ist jedes mal bewusst geworden, wie viel Segen und Bewahrung ich auch im größten Leid und Chaos erfahren habe, wie viel und wie viel Schlimmeres Er immer verhindert hat, daß ich alles, was Er mir auftrug, auch gut tragen konnte – nichts hätte ich ohne Seine Hilfe bewältigen können, aber mit Seiner Hilfe ist wirklich nichts über meine Kraft gegangen. 

Und das hat mich mit Dankbarkeit erfüllt. Ich lerne es immer mehr, nicht nur das Gute mit Dankbarkeit aus Seiner Hand zu nehmen, sondern auch das Schwere, das Mühselige und Erschöpfende.

Die Dankbarkeit öffnet die Augen für all den reichen Segen, der auch in schlimmen Momenten immer da ist.

All die Kleinigkeit, die es sind, die alles wieder gut machen und der Hoffnung neue Nahrung geben und wenn etwas davon wieder machbar ist, wie groß die Freude dann ist – wie plötzlich die Zuversicht wieder da ist, daß es weitergeht und Gott in allem die Kontrolle behält.

Diese Freude ist einfach unbeschreiblich und ich hätte sie nie erlebt, wenn Gott mir das dazu gehörende Leid erspart hätte. Auch das ist Gnade.

Wenn Psalm 23 gelebtes Leben wird „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde“ – das ist eine Freude, die man ohne die Feinde nie erleben könnte.

Dankbarkeit und Vertrauen sind der Schlüssel zu unbändiger Freude in Gott auch in tiefstem Leid. Dankbarkeit nicht nur für Seine Liebe und Hilfe, sondern auch für die Erlösung und die Gotteskindschaft – einen Vater im Himmel zu haben, der für Seine Kinder liebevoller und vollkommener sorgt, als es jeder menschlicher Vater könnte.

 Aber auch Dankbarkeit für alles, was Er mir erspart, was ich nicht erleiden muss.

Dankbarkeit und Vertrauen sind wie ein Schlüssel zu Gottes Herzen. ano. zum Beitrag wer hat wie hiob erlebt, dass seine Freunde(Geschwister) ihm auch keine Glaubensstütze sind? Ich habe noch nie erlebt, daß ein Geschwister im Herrn es nicht wenigstens versucht hat.

Und schon diese Zuwendung war eine Hilfe. Und eigentlich immer war auch ein Impuls oder ein Trost dabei, der mir wirklich weiter geholfen hat. Und wenn er/sie nur zugehört hat – aber dieses Geschenk hat er/sie mir! gemacht – sich Zeit genommen für mich, mir seine/ihre Aufmerksamkeit und Mitgefühl geschenkt, mir das gegeben, was sie hatten. Das sind alles Gnadengeschenke, die mir sehr sehr kostbar sind.